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Warnsignale für eine besorgniserregende Mediennutzung oder Onlinesucht

Ihre Tochter oder Ihr Sohn hat ein Smartphone, einen Computer oder ein anderes internetfähiges Gerät. Damit verbringt Ihr Kind wirklich viel Zeit, und nun fragen Sie sich, ob es ein Problem hat und ob Sie etwas dagegen machen sollten.

Vielleicht werden Sie überrascht sein, aber die Dauer der Nutzung von Online-Angeboten ist nicht der wichtigste Aspekt, der für oder gegen eine Onlinesucht spricht. D.h.: Wenn Ihr Kind viel Zeit vor dem Bildschirm verbringt, bedeutet dies noch nicht, dass es eine Sucht oder ein Problem hat.

Es gibt andere Warnsignale, die für einen problematischen Medienkonsum oder für eine Onlinesucht sprechen. Folgende Fragen dienen als Orientierung. Eine Diagnose sollte nur eine Fachperson stellen.

Warnsignale

Merken Sie, dass Ihr Kind

  • sich von Freunden und Freundinnen zurückzieht und Hobbies vernachlässigt?
  • dauernd an Games / Onlineaktivitäten denkt und sich nicht mehr auf andere Dinge konzentrieren kann?
  • nervös oder aggressiv wird, wenn Sie es hindern, online zu sein?
  • gesundheitliche Folgen spürt, z.B. Übermüdung als Folge von Schlafmangel?
  • zunehmend schlechte Noten in der Schule bekommt?
  • lügt, wenn Sie es fragen, wie viel Zeit es online verbringt?

» Gamesucht erkennen: Das sagen die Eltern!

Nicken Sie mit Ihrem Kopf, wenn Sie diese Fragen lesen? Denken Sie: «Doch, das kenne ich von meiner Tochter / von meinem Sohn!»

Dann empfehlen wir Ihnen die folgenden Texte genau zu lesen, um mehr über Onlinesucht zu erfahren. Das ist desto wichtiger, je mehr Fragen Sie mit einem Ja beantwortet haben und je länger die Warnsignale andauern.

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Patronat
ZHAW Angewandte Psychologie
Autor/-in
Isabel Willemse
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