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Internationale Abmachung setzt ein Zeichen
Die mächtige Tabakindustrie wirtschaftet global. Damit Massnahmen der Tabakprävention wie ein Verkaufsverbot von Tabakprodukten an Kinder und Jugendliche, höhere Tabaksteuern oder ein Werbeverbot sich durchsetzen, braucht es internationale Anstrengungen.
Einstimmig verabschiedeten die 192 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2003 in Genf die internationale Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle. Eine Konvention ist ein internationaler, rechtlich verbindlicher Vertrag. Die Schweiz unterzeichnete 2004 die WHO-Tabakkonvention. Damit anerkennt die Schweiz den Vertrag und verpflichtet sich, ein nationales Tabakgesetz zu erlassen, das dem internationalen Recht entspricht.
In der WHO-Tabakkonvention werden wirksame Massnahmen beschrieben: Zum Beispiel ein Verkaufsverbot von Tabakprodukten an Kinder und Jugendliche, hohe Tabaksteuern, ein umfassendes Verbot der Werbung und des Sponsorings, Schutz vor Passivrauch.
