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Weniger schädlich als Zigaretten?
Die „Sportlerdroge“ Snus kann sehr hohe Mengen an Nikotin abgeben. Daher besteht auch bei Snus die Gefahr, abhängig zu werden. Ebenso ist das Risiko einer Krebserkrankung im Mund- und Rachenraum sowie der Bauchspeicheldrüse erhöht.
Snus ist in der Schweiz durch skandinavische Sportler/innen und Trainer verbreitet worden. Der Verkauf ist bei uns verboten. Der Eigenbedarf, der mit 1,2 Kilogramm festgesetzt wurde, darf jedoch aus anderen Ländern eingeführt werden. Snus wird nicht geraucht oder gekaut, sondern unter die Ober- oder Unterlippe geklemmt oder direkt in die Mundhöhle gelegt. Über die Mundschleimheit gibt Snus grosse Mengen an Nikotin an den Körper ab. Daher besteht auch bei Snus ein grosses Risiko, abhängig zu werden. Auch die Gefahr einer Krebserkrankung im Mund- und Rachenraum sowie der Bauchspeicheldrüse ist bei Snus-Konsumenten viel höher als normal. Beim regelmässigen Konsum können sich Zähne und Zahnfleisch verfärben, was nicht sehr ästhetisch aussieht.
Snus wirkt beim Konsum zunächst anregend. Daher wird diese „Droge“ bei manchen Sportlern/innen geschätzt. Experten warnen aber vor den gesundheitlichen Folgen und dem Suchtpotenzial von Snus.
