Jugendgewalt ist selten

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Wie viele Jugendliche üben Gewalt aus?

Die Hälfte aller Jugendlichen übt nie Gewalt aus, nur ein kleiner Teil aller Jugendlichen hat ein schweres Gewaltproblem.

In der Schweiz gibt es verschiedene Datenquellen, welche das Phänomen „Gewalt“ erfassen.  „Gewalt“ wird jedoch nicht von allen gleich definiert und gleich gemessen: Aus diesem Grund ist es schwierig, exakte Angaben über die Verbreitung und die Art der Gewaltproblematik zu machen. In dieser Rubrik stützen wir uns auf Angaben von Expert/-innen in Bereich Jugendgewalt: Sie zeigen eindeutig, dass nur eine kleine Minderheit der Jugendlichen Gewalt ausübt, auch wenn die Zahlen dazu nicht ganz genau sind.

In der Schweiz haben ca. 3-6% aller Jugendlichen ein schweres Gewaltproblem. Diese Jugendlichen organisieren sich oft in Banden, Alkohol- und Drogenmissbrauch sind bei ihnen stark verbreitet und sie verüben auch schwere Delikte wie Einbruch oder Fahrzeugdiebstahl. Ungefähr 500 Jugendliche bezeichnet die Polizei in der Schweiz als Intensivtäter.

Etwa 15-20% sind in ihrer Jugendzeit an Gewaltausübung beteiligt. Die Vorfälle sind meist nicht schlimm, geschehen eher selten und verschwinden ganz, wenn die  Jugendlichen erwachsen sind. Das Risiko Alkohol und Drogen zu missbrauchen ist bei dieser Gruppe Jugendlicher erhöht und etliche begehen wiederholt Delikte wie Ladendiebstahl und Vandalismus.

Etwa ein Viertel der Jugendliche kann weitgehend als unauffällig bezeichnet werden, auch wenn es gelegentlich zu kleineren Delikten wie z.B. Schwarzfahren oder zum Konsum von Tabak, Alkohol oder Drogen kommt und Gewaltaktionen wie z.B. Verschmutzung, Graffiti, Überschreitung der Lärmgrenze, Beleidigungen, etc. nicht ganz ausgeschlossen werden können. Wenn solche Grenzüberschreitungen stattfinden, sind sie leicht und verschwinden rasch wieder.

Die Hälfte aller Jugendlichen in der Schweiz ist strafrechtlich unauffällig und begeht keine Gewalttaten.

Wir können also davon ausgehen, dass 70-80% aller Jugendlichen was Gewalt betrifft ganz oder weitgehend unauffällig sind.

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