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Das Recht auf gesunde Ernährung

Heute gibt es bei der Familie von Aaron (12) Pizza zu essen, gestern Teigwaren und Schwarzwäldertorte, vorgestern Reis und Hamburger, morgen ist Grill-Abend. Immer gibt es Cola auf dem Tisch. Alles schmeckt immer so fein!

Früchte und Gemüse sind praktisch nie auf dem Teller und Wasser mag niemanden. Dies gefällt Aaron, denn zu Hause schmecken Essen und Getränke immer so gut. Dass Aaron pummelig ist, das ist wohl genetisch bedingt, denkt er: Die ganze Familie bringt mehrere Kilos zu viel auf der Waage.

Wie würde Aaron reagieren, wenn seine Eltern entscheiden würden, die Ernährung der Familie mit mehr Früchten und Gemüsen zu ergänzen? Die Revolution!

Nicht nur Aaron, sondern auch seine Geschwister würden auf die Barrikaden gehen. Ob die Eltern, die schon wegen der Arbeit ausgelastet sind, noch die Kraft hätten, gegen so viel Widerstand zu kämpfen?

Mit den Kinderrechten will man Jugendliche schützen, um ihnen die bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen. Zu viel Fett, Zucker und Salz schaden der Gesundheit, Übergewicht kann zu Schikanen und Ausgrenzung führen.

Daher, auch wenn sich Aaron dagegen stellt, hätte er wohl das Recht auf eine ausgewogene Ernährung... ob ihm das passt oder nicht. 

Und wie kommt man zu einer ausgewogenen Ernährung? Nicht nur müssen Eltern wissen, wie man ausgewogene Mahlzeiten vorbereitet, sondern auch Töchter und Söhne sollten ein bisschen Bereitschaft zeigen, etwas zu essen, was sie (noch) nicht mögen. Ein Beispiel, das zeigt, wie schwierig es sein kann, im Alltag Kinderrechte umzusetzen.

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