Vapes sehen aus wie harmlose Leuchtstifte, doch der Schein trügt. feel-ok.ch erklärt dir, warum Vapes deiner Freiheit, deiner Gesundheit und der Umwelt schaden und ob du schon süchtig bist. Ausserdem erfährst du, mit welchen cleveren Tricks die Nikotinindustrie Jugendliche zum Konsum verführt, damit du dich wehren kannst.
Diese Artikel interessieren unsere Leser*innen: «Vapes, Nikotin und Umwelt», «Aufhörtipps».
Interaktiv
Mit unserem Selbsttest erfährst du, ob sich bei dir bereits eine Vapesucht entwickelt hat. Mit dem Vape-Quiz findest du heraus, wie gut du dich mit dem Thema Vapes auskennst.
Anlaufstellen
Bei den genannten Stellen sind die Erstkontakte kostenlos. Anfragen werden immer vertraulich behandelt.
Beratung bei Lunge Zürich
Herzliche Gratulation, dass du einen Rauchstopp in Erwägung ziehst und dich darüber informierst.
Kurse bei der Krebsliga Zürich
Unsere Rauchstoppkurse führen dich in sechs Kursabenden à 90 Minuten in Richtung Rauchfreiheit.
SafeZone
SafeZone.ch bietet Online-Beratung zu Suchtfragen. Für Betroffene, deren Angehörige und Nahestehende, für Fachpersonen und Interessierte. Alle Beratungsangebote sind kostenlos und anonym.
jugendberatung.me (Kanton Zürich)
Du bist zwischen 13 und 25 Jahren alt? Du suchst nach einem passenden Beratungsangebot in deiner Nähe im Grossraum Zürich? Du interessierst dich für unseren Blog zu Jugendthemen? Dann bist du hier genau richtig.
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Vapes sehen oft aus wie bunte Leuchtstifte, können aber auch flach, rund oder wie stylische Technik-Gadgets wirken.

Vapes haben eine Batterie, eine Heizspirale und einen Behälter mit einer Flüssigkeit (Liquid), die sehr oft Nikotin enthält.
Wenn die Flüssigkeit erhitzt wird, entstehen nikotinhaltige Dämpfe. Der Dampf wird eingeatmet. Die Inhaltsstoffe der Flüssigkeit gelangen so über die Lunge in den ganzen Körper.
Durch die Verwendung von Nikotinsalzen kann mit Vapes viel Nikotin eingeatmet werden, weil das unangenehme Kratzen im Hals abgeschwächt wird. Darüber hinaus enthalten Vapes mit der Bezeichnung „Cool“ oder „Ice“ synthetische Kühlmittel, die zu einem höheren Konsum anregen.
Deshalb sind Vapes besonders gefährlich, weil sie schnell abhängig machen. Für Jugendliche kommt hinzu, dass sie schneller abhängig werden als Erwachsene, weil ihr Gehirn noch in der Entwicklung ist (bis zum 25. Lebensjahr).
Wer in jungen Jahren nikotinabhängig wird, riskiert langfristige Probleme: Nikotin kann dem Gehirn schaden und dadurch die Konzentrations- und Lernfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen. Zudem greifen Jugendliche, die vapen, später häufiger auch zu Zigaretten oder Joints – weitere gesundheitsschädliche Konsumformen.
Die Forschung lernt jeden Tag dazu, aber eines ist sicher: Vapes sind nicht harmlos. Heute weiss man, dass Menschen, die Vapes nutzen, ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Bronchitis, Asthma und Entzündungen im Mundbereich haben (PDF mit Details).
Da das Vapen nachweislich unser Erbgut (die DNA) schädigt, kann auch ein erhöhtes Krebsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Da es allerdings oft viele Jahre dauert, bis sich Krebs bildet, kann das effektive Krebsrisiko heute noch nicht abgeschätzt werden.
Vapes sind Einwegprodukte. Sie werden nach Gebrauch weggeworfen. Sie enthalten eine Batterie und eine Heizspirale. Diese müssen als Elektroschrott entsorgt werden. Stattdessen werden die Vapes oft falsch entsorgt und belasten so die Umwelt.
Vapes enthalten Schadstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel, Blei und Nikotin. Gelangen diese Stoffe in die Natur, können Tiere und Pflanzen geschädigt werden oder sterben.
Wusstest du, dass die Batterie von 3 bis 30° Einweg-E-Zigaretten einem Smartphone-Akku entspricht?
Die Ressourcenverschwendung und die Umweltschäden durch den Lithiumabbau sind gross. Denn für den Lithiumabbau wird viel Wasser verbraucht. Dadurch werden Lebensräume zerstört und es fehlt an sauberem Wasser für Tiere, Pflanzen und Menschen.
°Die grosse Spannbreite ergibt sich daraus, dass Vapes unterschiedlich grosse Batterien haben.
In der Schweiz ist der Verkauf von Vapes wie auch aller anderen nikotinhaltigen Produkte (z.B. Zigaretten, Wasserpfeifen, Snus, Nikotintabak, Tabakerhitzungsprodukte, Schnupftabak, Kautabak...) an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verboten.
Mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit beleuchten 6 Influencer*innen die Gründe, warum es besser ist, nicht zu vapen.
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