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Erwünscht: ein nationales Gesetz

Es braucht ein nationales Tabakgesetz, das den Verkauf von Zigaretten an Jugendliche, die Tabakwerbung und mehr, einheitlich regelt.

In der Schweiz gibt es noch kein Tabakgesetz.

Bis heute besteht nur ein nationales Passivrauchschutzgesetz, welches Nichtrauchende und Rauchenden vor dem Passivrauch am Arbeitsplatz und in öffentlich zugänglichen Räumen schützt und das Tabaksteuergesetz, welches die Tabaksteuern regelt.

Regelungen, die den Verkauf von Tabakwaren an Jugendliche einschränken, sowie Einschränkungen der Tabakwerbung fehlen auf nationaler Ebene.

Das Bundesamt für Gesundheit hat seit längerem ein Tabakproduktgesetz in der Schublade: Dieses Tabakproduktgesetz würde nicht nur den Verkauf und die Werbung von Tabakwaren regeln, sondern auch Bestimmungen zu den Inhaltsstoffen von Tabakwaren beinhalten.

Hingegen kann jeder Kanton eigene gesetzliche Regelungen erlassen (mehr).

Die Tabakindustrie kümmert sich aber nicht um Kantonsgrenzen. Um den Einfluss der Tabakindustrie wirkungsvoll zu schmälern, braucht es ein nationales Gesetz.

Die schweizerische Tabakprävention zeigt immer noch Lücken auf bei den geringen Steuern auf Tabakprodukten, einen unzureichenden Schutz vor Passivrauch und ungenügende Regeln für die Tabakwerbung und für den Verkauf an Kinder und Jugendliche.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler