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Auf dem Schild ist das Wort Wegschauen gestrichen. Das Wort Zivilcourage steht im Vordergrund.

Es braucht Zivilcourage

Wenn du beobachtest, dass jemand - in deiner Klasse, bei der Arbeit, in der Freizeit oder im Ausgang - ungerecht oder daneben behandelt wird, braucht es Mut, etwas zu sagen oder einzugreifen. Doch du kannst etwas machen - ohne grosse Risiken eingehen zu müssen!

Sich für jemanden einsetzen, der oder die ungerecht behandelt, angegriffen oder gemobbt wird, braucht oft ein wenig Mut. Man will nicht selber drankommen. Man will sich nicht unbeliebt machen oder doofe Sprüche einstecken. Es braucht Mut, etwas zu sagen – man exponiert sich damit. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang von „Zivilcourage“. Oft weiss man aber ganz genau, dass es das Richtige ist, etwas zu tun.

Hier ein paar Beispiele, in denen es Zivilcourage braucht, um einzugreifen:

Mobbing in der Schulklasse... 

Ein Junge sitzt ganz alleine in der Pause. In der Klasse will niemand neben ihm sitzen und die anderen Schüler/-innen laufen weg, wenn er mit ihnen in die Pause gehen will. Viele in der Klasse sagen, er sei selbst schuld, weil er so fettige Haare habe und nie dusche. Stelle dir vor: Das passiert in deiner Klasse, du beobachtest es und findest es doof. Was kannst du machen, um das zu unterbrechen? Überlege dir das. Tipps findest du hier…

Unangenehme Anmache im Ausgang... 

Du bist mit einigen Kolleginnen und Kollegen im Ausgang. In einem Klub wird eine Kollegin von dir beim Tanzen von einem euch Unbekannten recht offensiv angemacht. Es sieht nicht so aus, als würde sie das cool finden, doch der Typ lässt einfach nicht locker. Was kannst du machen, um das zu unterbrechen? Überlege dir das. Tipps findest du hier…

Lästern am Arbeitsplatz... 

Am Arbeitsplatz, wo du die Lehre machst, hörst du, wie in der Kaffeepause zwei ältere Lehrtöchter über eine andere Lehrtochter lästern, die mit dir zusammen die Lehre angefangen hat. Diese kommt aus der Türkei. Du findest, dass das, was sie sagen, ziemlich gemein und nicht gerechtfertigt ist. Was kannst du machen, um das zu unterbrechen? Überlege dir das. Tipps findest du hier...

Wenn Blicke fast töten können - Zoff im Ausgang... 

Du bist mit einem Kollegen in der Stadt unterwegs. Beim Bahnhof trefft ihr auf eine Gruppe von Schweizern und Ausländern, die recht erhitzt mit einander diskutieren und bald anfangen, sich gegenseitig zu beschimpfen. Es ist aber noch nicht handgreiflich geworden. Was könnt ihr machen, um das zu unterbrechen und zu verhindern, dass sie auf einander losgehen? Überlege dir das. Tipps findest du hier…

 
Patronat
NCBI Schweiz
Autor/-in
Andi Geu
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