So haben wir Freunden mit Suizidgedanken geholfen

Inhalt

Ilyas, Savannah, Ardit und Elea erzählen von der schwierigen Zeit, als sie erfahren haben, dass ein Freund oder eine Freundin nicht mehr leben wollte. Sie sprechen darüber, wie sie unsicher waren, sich auch überfordert gefühlt haben, aber wie es wichtig war, dass sie am Ende doch gehandelt haben. Denn auch wenn man Angst hat, etwas Falsches zu machen, wäre es das einzig Falsche, nichts zu machen.


Logo Pro Juventute

 

Sorgen, Krise, Suizidgedanken?

147 ist für dich da: Chatte mit uns, schreib uns eine E-Mail / eine Textnachricht oder ruf uns an: vertraulich, kostenlos und rund um die Uhr. 

Manchmal ist es einfacher, sich über die eigene Situation mit Gleichaltrigen auszutauschen. Genau das kannst du hier:  Mit den Peer-Beratern und -Beraterinnen von 147


Ilyas

«Ein Kollege von mir hat mich mal an einem Abend angerufen. (…). Er hat mir erzählt, dass er sich das Leben nehme wolle (…). Ich bin mit dieser Situation recht überfordert gewesen und habe ihm nachher angeboten, dass ich das Telefon meinem Vater weitergeben könnte.»

 

Savannah

«Viele haben Angst, dass sie in dem Moment etwas falsch machen könnten. Aber das einzig Falsche wäre, nichts zu machen. Manchmal reicht es, wenn man keine konkrete Lösung hat zum Problem, aber einfach ein offenes Herz und offene Ohren, um zuzuhören.»

Ardit

«Als es ihm immer schlechter ging, haben wir gemerkt, dass er anfängt, mit Suizidgedanken zu spielen. Da mussten wir reagieren und zeigen, dass wir für ihn da sind und haben auch das Umfeld informieren müssen.»

Elea

«Ich hatte vor einiger Zeit eine Kollegin, die hat täglich mit Depressionen gekämpft. (…). Sie hat mir erzählt, dass sie darüber nachdenke, ihr Leben zu beenden und dass sie keinen Sinn mehr darin sehe.»