Gesundheitsschäden

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Auswirkungen

Viele unangenehme Nebenwirkungen erfahren junge Raucher/-innen schon nach kurzer Zeit, z.B. schädigt Rauchen die Bronchien und führt zu Erkältungen, (Raucher-)Husten... Die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, die Haut altert schnell, Finger und Zähne verfärben sich. Langfristig führt Rauchen zum Entstehen von zahlreichen lebensgefährlichen Krankheiten, z.B. Krebs, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Hirnschlag oder chronischer Bronchitis.

Kurzfristige Auswirkungen

Die folgenden schädlichen Auswirkungen des Rauchens zeigen sich schon nach kurzer Zeit:

  • Rauchen schädigt Bronchien und Lunge. Die Folgen: Erkältungen, Husten und Halsschmerzen häufen sich. Ausserdem kann das Rauchen zu einem chronischen hartnäckigen Husten und zu Atemnot (Asthma) führen.
  • Weil durch das Rauchen die Zufuhr von frischer Luft (Sauerstoff) schwieriger wird, nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit stark ab. Das ist vor allem beim Sport spürbar. 
  • Auch Herz- und Kreislaufstörungen können auftreten.
  • Die Zähne verfärben sich vom Nikotin. Sie werden gelblich. Rauchen führt zudem zum Verlust von Zahnfleisch und Knochensubstanz
  • Die Haut von Rauchern/-innen wird schlechter durchblutet als die der Nichtraucher/-innen. Sie wird unrein, blass, altert schnell und wird faltig: Das kommt davon, dass das Blut zu wenig Sauerstoff und dafür zu viele schädliche Stoffe in die Haut transportiert.
  • Der Geschmacks- und Geruchssinn wird beeinträchtigt.
  • Störungen bei dem Heilen von Wunden können auftreten.

Langfristige Auswirkungen

Raucher/-innen gehen ernsthafte Gesundheitsrisiken ein. Hier erfährst du, welche es sind:

  • Rauchen kann zu einer Verengung/Verstopfung der Blutgefässe und schliesslich zu Kreislaufstörungen führen. Das Herz wird zu wenig mit Sauerstoff versorgt. Die längerfristigen Folgen sind Herzinfarkt und Herzversagen.
  • Rauchen kann zu zahlreichen verschiedenen Krebserkrankungen führen: Lunge, Atemwege, Speiseröhre, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Blase usw., können betroffen sein. Das Risiko für Raucher/-innen irgendwann einmal Krebs zu kriegen ist doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern/-innen. Bei starken Rauchern/-innen steigt das Risiko um das 4-fache.
  • Entzündungen und Atemprobleme durch Teerablagerungen (so genannte „Schwarze Lunge“).
  • Fast immer führt Rauchen zu chronischer Bronchitis und sog. Lungenemphyseme (geplatzte und erweiterte Lungebläschen).
  • Auch Magen- und Darmgeschwüre können bei Rauchern/-innen häufiger vorkommen.
  • Weil der Körper von Rauchern/-innen schlecht durchblutet ist, kann es auch Erektionsstörungen geben.
  • Die schlechte Durchblutung kann auch zu Thrombosen (Blutgerinnsel in den Venen), Schlaganfällen im Gehirn, oder zur Verengung von Blutgefässen in Armen und Beinen führen. Das tut weh und im schlimmsten Fall kann der Körperteil abfaulen und er muss amputiert werden.
  • Der Insulinausstoss in der Bauchspeicheldrüse kann durch das Nikotin eingeschränkt werden. Raucher/-innen (und viele Ex-Raucher/-innen) haben deshalb ein um fast 70% höheres Risiko an Diabetes zu erkranken als Nichtraucher/-innen.
Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Tina Hofmann
Revisor/-in
Thomas Beutler