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feel-ok.ch ist ein Angebot der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, das Informationen für Jugendliche und didaktische Instrumente u.a. für Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter*innen und Fachpersonen der Jugendarbeit zu Gesundheitsthemen enthält.

20 Kantone, Gesundheitsförderung Schweiz, das BAG und Stiftungen unterstützen feel-ok.ch.

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Eltern spielen bei ihren Kindern eine Schlüsselrolle hinsichtlich der Vermittlung von Kompetenzen in Geldfragen. Die folgenden Empfehlungen sollen Ihnen dabei helfen.

Inhalte
Empfohlene Artikel: «Ihrem Kind den guten Umgang mit Geld beibringen», «Über Geld sprechen», «Das Warten beibringen», «Erfahrungen machen lassen».

Für Jugendliche
Falls du zwischen 12 und 25 Jahren alt bist, empfehlen wir dir die Inhalte für Jugendliche auf feel-ok.ch/geld zu lesen, um nützliche Infos zu erhalten.

Zur Sitemap | Geld

Haben Sie Fragen zum Thema Geld? Probleme im Umgang mit Geld? Wissen Sie nicht, wie Sie Ihre Rechnungen bezahlen sollen? Oder brauchen Sie Unterstützung und Rat in Erziehungsfragen? Diese Anlaufstellen bieten Hilfe.

Schuldenberatung Schweiz
Die hier aufgeführten Fachstellen für Schuldenberatung bieten spezialisierte Beratung und Begleitung an für Personen, die Verschuldungsrisiken ausgesetzt oder bereits überschuldet sind.

Elternberatung Pro Juventute
Hier erhalten Sie rasch, unkompliziert und kostenlos Antworten auf Ihre Fragen rund um die Erziehung Ihrer Kinder. Sie erhalten Beratung per Telefon, Chat oder E-Mail.

Stadt Zürich
Die beide kostenlosen Angebote Money Chat und Moneythek bieten schnelle und vertrauliche Auskunft für Menschen, die in der Stadt Zürich leben und Fragen zum Thema Geld oder Budget haben.

Weitere Adressen von Beratungsangeboten, Websites... | Geld

Umgang mit Geld

Inhalt

Lassen Sie Ihr Kind Erfahrungen mit eigenem Geld machen: Taschengeld und Jugendlohn

Geben Sie Ihrem Kind eigenes Geld, damit es Erfahrungen machen kann. Diese können positiv oder negativ sein. Beides ist sehr wertvoll!

Mit eigenem Geld lernen Kinder und Jugendliche 

  • Geld einzuteilen, 
  • zu warten und sich Wünsche später zu erfüllen, 
  • was Dinge im Leben kosten, 
  • zu sparen und zu planen, um sich grössere Wünsche zu leisten, 
  • Prioritäten zu setzen, was sie wirklich wollen, 
  • sorgsam mit Eigentum umzugehen, weil es so länger hält, 
  • Verantwortung zu übernehmen, 
  • Selbständigkeit zu erlangen.

All das Gelernte stärkt das Selbstvertrauen Ihres Kindes.

Den Kindern eigenes Geld zu geben, eignet sich deshalb für Familien aller Einkommensklassen. Die Ausgaben sollten den bisherigen Ausgaben der Eltern für das Kind, dem aktuellen Lebensstandard und dem Familienbudget entsprechen.

Empfohlene Regeln

Zeitpunkt

Ein guter Zeitpunkt ist der Beginn der Primarschule. Dann beginnt Ihr Kind zu rechnen und entwickelt so eine Vorstellung vom Wert des Geldes.

2 6-jährige Kinder, die essen

Auszahlung

Zahlen Sie das Geld unaufgefordert und regelmässig aus, bis zum Alter von 9 Jahren wöchentlich und ab dem Alter von 10 Jahren monatlich.

Achten Sie darauf, dass die Auszahlung des Geldes nicht an Bedingungen geknüpft ist: Die Auszahlung des Geldes hat nichts damit zu tun, ob Ihr Kind sein Zimmer aufgeräumt hat oder ob es gute Schulnoten nach Hause bringt. Wenn es aber mutwillig etwas kaputt macht, dann soll es auch finanziell dazu beitragen, den Schaden zu beheben. 

Klare Abmachung, wofür das Geld verwendet wird

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, wofür das Geld verwendet wird. Das heisst, was das Kind mit seinem Geld bezahlen kann oder soll und was Sie als Eltern weiterhin bezahlen. Machen Sie das so lange, bis Ihr Kind erwachsen oder finanziell unabhängig ist. Das hilft Ihrem Kind, besser mit Geld umzugehen.

Taschengeld und Jugendlohn

Taschengeld (für Kinder von ca. 6 bis 11 Jahren)

Mit dem Taschengeld erhalten jüngere Kinder Geld, um eigene Kaufentscheidungen zu treffen und damit Erfahrungen zu sammeln.

11-jähriger Sohn hört seine Mutter zu

Wichtig ist, dass das Taschengeld einem bestimmten Zweck dient. Es kann für Vergnügen, Sparen, Kleider oder andere Anschaffungen verwendet werden.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wofür es sein Taschengeld ausgeben soll. Das hängt von seinem Alter, seiner Entwicklung und seinen Bedürfnissen ab. Die so vereinbarten Ausgaben sollten Sie nicht mehr bezahlen.

Zwei Beispiele:

  • Das Kind soll sich einmal im Monat ein Mickey-Mouse-Heft (CHF 9.- pro Monat) und einmal pro Woche etwas Leckeres (CHF 3.- pro Woche) kaufen können. Es braucht also ein Taschengeld von CHF 5.25 pro Woche.
  • Das Kind soll seine Kleider und Schuhe selbst kaufen (CHF 70.- pro Monat) und Geld für Freizeitaktivitäten haben (CHF 30.- pro Monat). Das Kind braucht also ein Taschengeld von CHF 25.- pro Woche oder CHF 100.- pro Monat.

Taschengeld: Ab wann, wie viel und für was? (moneychat.ch)

Jugendlohn (für Jugendliche ab 12)

Mit dem Jugendlohn erhalten ältere Kinder einen festen monatlichen Betrag, mit dem sie bestimmte Lebenshaltungskosten (Kleider, Schuhe, Coiffeur, Velo, ÖV, Handy, Sport, Freizeit usw.) selbständig verwalten können. 

Drei 14-Jährige sprechen zusammen und sind amüsiert.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, was es mit dem Jugendlohn bezahlen soll.

So können Sie vorgehen:  

  1. Freuen Sie sich, dass Ihr Kind nun alt genug ist, um einen Jugendlohn zu bekommen und dass es dadurch seine Fähigkeiten im Umgang mit Geld stärken kann. Vertrauen Sie Ihrem Kind, was nicht heisst, dass es keine Fehler machen kann. 
  2. Informieren Sie sich über das Modell Jugendlohn und besprechen Sie es mit Ihrem Kind.
  3. Formulieren Sie einfache und klare Rahmenbedingungen.
  4. Legen Sie fest, wie hoch der Jugendlohn sein soll und welche Kosten damit abgedeckt werden. Geben Sie dabei eine klare Richtlinie vor, die Ihrem Kind Orientierung gibt, aber auch genügend Spielraum für persönliche Entscheidungen lässt. 
  5. Treffen Sie mit Ihrem Kind eine Vereinbarung, die Sie schriftlich festhalten. Auf jeden Fall sollten Sie, wenn Sie mit Ihrem Kind vereinbart haben, dass es mit dem Jugendlohn bestimmte Ausgaben finanziert, diese Ausgaben nicht mehr bezahlen.
  6. Eröffnen Sie gemeinsam ein Jugendkonto bei einer Bank oder der Post. Überweisen Sie monatlich den Jugendlohn, z.B. mit einem Dauerauftrag.
  7. Sprechen Sie im Laufe der Zeit mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen mit dem Jugendlohn, was gut läuft, was schwierig ist und wo es sich Unterstützung wünscht.

Wenn Ihr Kind Fehler macht, seien Sie konsequent

Helfen Sie ihm nicht immer sofort mit Geld aus, wenn es durch Fehlentscheidungen kein Geld mehr hat und zum Beispiel auf den Kinobesuch mit seinen Freund*innen verzichten muss.

Mutter spricht mit einer geärgerten Tochter

Unterstützen Sie Ihr Kind emotional und moralisch und versuchen Sie gemeinsam, eine Lösung zu finden. Für Sie mag es emotional belastend sein, finanzielle Hilfe zu verweigern. Für Ihr Kind ist es dennoch eine wertvolle, wenn auch schwierige Erfahrung, die es in Zukunft vor grösseren Fehlentscheidungen bewahren wird.

Dem Kind Geld vorzuschiessen kann dann aber durchaus Sinn machen, wenn sie ihm aushelfen, eine Rechnung zu begleichen und dadurch eine Betreibung verhindern können. 

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