Solange du noch nicht 18 Jahre alt bist, gelten die Kinderrechte für dich und du kannst verlangen, dass sie respektiert werden. feel-ok.ch erklärt dir, welche Rechte du hast, was diese Rechte für dein Leben bzw. für das Leben anderer Menschen bedeuten und wie du erreichen kannst, dass sie respektiert werden.

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Diese Artikel interessieren unsere Leser*innen: «Überblick der Kinderrechte», «Schutz der Privatsphäre», «Recht auf Gleichbehandlung», «Recht auf freie Meinungsäusserung», «Recht auf Schutz vor Gewalt» und «Recht auf Spiel und Freizeit».

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Clip und Klar von SRF mySchool erklärt jugendgerecht und praktisch, welche Auswirkungen die Kinderrechte für dich haben.

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Was kannst du tun, wenn deine Rechte missachtet werden? Wende dich an Erwachsene, denen du vertraust: Das kann ein Lehrer sein, eine Schulsozialarbeiterin, deine Grosseltern oder eine Tante.

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Du kannst auch rund um die Uhr gratis und ohne deinen Namen zu nennen bei der Nummer 147 anrufen (auf DE, FR oder IT). Die Berater*innen von 147 hören dir zu und geben dir Rat, was du in deiner Situation machen kannst.

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Deine Rechte

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Das Recht auf Zugang zu Medien

Kinder haben das Recht, ihre eigene Meinung zu verbreiten und sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen. (Art. 17 UN-Kinderrechtskonvention)

Kinder haben das Recht mitzureden. Das können sie aber nur tun, wenn sie wissen, was auf der Welt passiert. Die Erwachsenen sollen den Kindern erklären, weshalb die Dinge sind wie sie sind. In der Schule tun dies Lehrerinnen und Lehrer und zu Hause die Eltern.

Medieninformationen für alle

  • Kinder können sich Informationen aber auch selbst besorgen. Zum Beispiel im Internet, im Fernsehen, im Radio oder in Büchern. Was dort steht oder gezeigt wird, bestimmen meistens Erwachsene. Sie müssen dafür sorgen, dass die Informationen für Kinder leicht verständlich sind. Und dass Kinder wissen, wie sie mit diesen Medien umgehen müssen.

Beispiel: Medienkompetenz im Unterricht

Seit ein paar Wochen hat Lena endlich ein eigenes Smartphone. Wie ihre Freundinnen kann sie sich nun Filme im Internet anschauen, an Gruppenchats teilnehmen und lustige Bilder verschicken.

Für das neue Telefon musste Lena lange kämpfen. Ihre Eltern waren nicht begeistert von der Vorstellung, dass ihre Tochter jederzeit Internetzugang besitzt. Viele Bilder, Texte oder Filme, die man im Internet findet, sind für Kinder nicht geeignet. Lena und ihre Eltern haben lange diskutiert und über die Vor- und Nachteile eines Smartphones gesprochen. So lange, bis Lenas Eltern davon überzeugt waren, dass ihre Tochter verantwortungsvoll mit diesem Gerät umgehen kann.

Tatsächlich ist an Lenas Schule vor Kurzem etwas Beängstigendes passiert. Einige ältere Schüler haben in der Pause den jüngeren Kindern seltsame Filme gezeigt. Zu sehen war, wie sich Jugendliche nach einem Fussballspiel treffen und sich gegenseitig verprügeln.

Lena und ihre Freundinnen erzählten das ihrem Lehrer. In der Klasse hat er darüber geredet, welche Filme für Kinder gut sind und was sie sich lieber nicht anschauen sollten. Auch einen Elternabend hat er organisiert und zusammen mit einer Fachperson über die Gefahren des Internets informiert.

Smartphones und Kinder

Während einer Projektwoche machten die Kinder eine Schülerzeitung. Dafür sammelten sie Beispiele, welche Informationen für Kinder nützlich sind und wie man erkennt, wovon man lieber die Finger lassen soll. Nachher verteilten sie die Zeitung an alle Klassen im Schulhaus. Seither wird in Lenas Schulhaus viel über Medien diskutiert. Und die Projektwoche wird nun jedes Jahr durchgeführt.

Der richtige Umgang mit Medien ist nicht immer einfach. Auf der Pro Juventute-Webseite Medienprofis finden Erwachsene Tipps dazu. 

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Autor/-in
Eva Moser
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