Sucht | Abenteuerinsel

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Falls jemand nicht oder kaum ansprechbar ist, weil diese Person zu viel Alkohol (oder andere Substanzen) konsumiert hat, wie kannst du Hilfe leisten?

Erste Hilfe

 

Eine Mutter erzählt von der Alkoholvergiftung ihres 15-jährigen Sohnes. Sie schreibt:

«Leider hatte unser Sohn am Freitagabend eine Alkoholvergiftung mit 2,1 Promille. Er wurde notfallmässig, da bewusstlos und gar nicht mehr ansprechbar, ins Kinderspital gebracht und musste die Nacht auf der Intensivstation verbringen. (…) Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn man nicht richtig reagiert hätte. (…). Nun ist ihm bewusst, wie schlimm es war und dass er viele Schutzengel hatte.» (Quelle aus der Website von blaueskreuz.ch).

Eine Alkoholvergiftung kann lebensgefährlich sein. Wenn du beobachtest, dass ein Kollege oder eine Kollegin zu viel Alkohol getrunken hat, kannst du Hilfe bieten. Nämlich so:

  • Die betroffene Person nicht allein lassen
  • Die betroffene Person vor Stürzen schützen (am besten hinsetzen)
  • Notruf wählen (Tel. 144)
  • Ist die betroffene Person nicht ansprechbar, soll sie in Seitenlage gebracht und warm gehalten werden
  • Atemwege frei halten

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  2. S-1b NMG.10.1, ab 14 Jahren, 10-20 min. | Alkohol: Wie Hilfe leisten, falls jemand nicht ansprechbar ist?
  3. S-1c RZG, ab 13 Jahren, 10-20 min. | Alkohol: Warum ist Alkohol erlaubt?
  4. S-2a NMG.1.2, ab 14 Jahren, 10-30 min. | Cannabis: Welche Wirkungen können auftreten, wenn man Cannabis mit THC konsumiert?
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Ich bin, ich kann, ich sollte

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Die Jugendlichen wissen, wie sie sich fühlen, warum sie bestimmte Gefühle erleben und wie sie ihre Gefühle mit verschiedenen Begriffen nennen können.

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Die Jugendlichen können gut mit den Kollegen*innen zusammenarbeiten, eigene Anliegen kommunizieren und die Bedürfnisse anderer Menschen ernst nehmen. Sie können zudem Freundschaften schliessen, pflegen, beenden sowie Wünsche von anderen ablehnen.

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Die Jugendlichen sind sich bewusst, dass verfälschte, unkorrekte, ungenaue oder falsch interpretierte Inhalte zirkulieren. Sie wissen, wie man sie erkennt und wie man damit umgehen kann.

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Die Jugendlichen sind bereit, eine Meinung oder eine Überzeugung zu revidieren, wenn sie neue Erkenntnisse gewinnen, die dagegensprechen. Sie sind auch bereit, ihre Grenzen zu erkennen, um Selbstüberschätzung zu vermeiden.

Stressbewältigung

Die Jugendlichen merken, ob sie gestresst sind und kennen problemlöseorientierte / emotionsregulierende Strategien, um damit umzugehen.

Entscheidungen treffen

Die Jugendlichen sind bereit und fähig, Entscheidungen zu treffen (auch unter Druck), Vor- und Nachteile für sich und für andere abzuwägen und die Handlung danach auszuführen.
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