Sie können als Eltern viel dazu beitragen, dass Ihre Kinder keine Alkoholprobleme bekommen.

Sie können dabei auf Ihre Erfahrung in der Erziehung und auf Ihre Beziehung zu Ihrem Kind bauen!

Inhalte
Diese Artikel interessieren die Eltern: «Empfehlungen nach Alter», «Warum Jugendliche Alkohol trinken wollen», «Was sagt das Gesetz» und «Warnsignale erkennen und richtig handeln».

Themenübersicht

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0848 848 885
Die Hotline der Anonymen Alkoholiker Schweiz steht rund um die Uhr zur Verfügung.

Safe Zone
safezone.ch berät Sie professionell, anonym und kostenlos bei Fragen zu Drogen, Alkohol und Suchtproblemen. Die offene Sprechstunde bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Anliegen in einem Einzel-Chat direkt mit einer unserer Fachpersonen zu besprechen. Zudem können Sie jederzeit eine persönliche Beratung über das gesicherte Mail-System von Safe Zone in Anspruch nehmen.

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Alkoholkonsum des Sohnes oder der Tochter
Inhalt

Kurzfristige und langfristige Risiken von Alkoholkonsum

Alkohol kann Genussmittel sein. Aber er ist auch ein Rausch- und ein Suchtmittel. Alkohol kann fast jedes menschliche Organ schwer schädigen. Und Alkohol kann schwer abhängig machen.

Alkohol ist kein Getränk wie alle anderen. Kinder und Jugendliche sind besonders empfindlich.

Risiken in Kürze

Alkohol enthält Ethanol. Ethanol führt zu einem Rausch. Ethanol wird im Körper abgebaut. Das Abbauprodukt ist für den Körper sehr giftig. Es kann praktisch jedes Organ schwer schädigen.

Kinder und Jugendliche reagieren empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene. Sie reagieren empfindlicher, weil sie leichter sind und auch weil ihr Gehirn und ihre anderen Organe sich in Entwicklung befinden.

Schon in kleinen Mengen schränkt Alkohol die Reaktionsfähigkeit ein. Das Risiko für Unfälle steigt.

Alkoholkonsum kann die schulische und berufliche Bildung und die persönliche Entwicklung behindern.

Da Mädchen/Frauen weniger Körperwasser haben als Jungs/Männer, wirkt Alkohol bei ihnen stärker (bei gleichem Körpergewicht).

Übermässiger Konsum kann zu einer schweren Abhängigkeit führen.

Falls Ihr Kind Cannabis (oder andere Drogen) konsumiert: Es muss wissen, dass ein Mischkonsum immer mit zusätzlichen, unvorhersehbaren Risiken verbunden ist. Sie können Ihr Kind dabei unterstützen, sich zu informieren. 

Icon Cannabis

Falls Ihr Kind Medikamente einnehmen muss: Sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt und Ihrem Kind über mögliche Wechselwirkungen.

Die Rolle der Eltern

Eltern sollten sich über Alkohol informieren. So können Sie mit Ihrem Kind kompetent sprechen. Aber Sie müssen nicht alles wissen. Wenn Ihr Kind Fragen hat, können Sie es auch dabei unterstützen, die Antworten z.B. im Internet zu finden.

Dorffeste oder Berichte in den Medien bieten gute Gelegenheiten, mit Ihrem Kind über Wirkung und Risiken von Alkohol zu sprechen. Sie können Ihrem Kind Informationsquellen empfehlen. Sie können Ihr Kind fragen, was es über Alkohol weiss und ihm Rückmeldungen geben.

In Situationen, wenn ein Kind problematisch Alkohol trinkt: Die klare und einfache Aussage «Alkohol ist nicht gut für dich, du bist zu jung» gehört in den Vordergrund. Vor allem Jungs brauchen in solchen Situationen klare «Ansagen» und Leitplanken. Ausufernde Streitgespräche zu Risiken sind oft nicht hilfreich.

Unmittelbare Risiken

Ansprechen sollte man sowohl unmittelbare, wie auch langfristige Risiken des Alkoholkonsums. Für Jugendliche sind unmittelbare Risiken allerdings relevanter als längerfristige Auswirkungen. Zu den unmittelbaren Risiken bei einem Alkoholrausch gehören:

  • peinliche Situationen (sich daneben benehmen, erbrechen, beleidigend werden etc.)
  • sich selbst oder andere gefährden (Unfallrisiko)
  • riskantes Verhalten wegen Enthemmung (ungeschützter Sex, Unfälle wegen Selbstüberschätzung etc.)
  • Opfer werden (von sexuellen Übergriffen, von Diebstahl etc.)
  • Gedächtnislücken (nicht mehr wissen, was man gemacht hat oder was mit einem passiert ist)
  • Aggressivität
  • Alkoholvergiftung
  • Kater 

 

Ihr Kind sollte wissen, was es tun soll, wenn ein Kollege oder eine Kollegin eine Alkoholvergiftung erleidet: Erste Hilfe und Sanität rufen

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