Glücksspiele sind Spiele, bei denen der Zufall (und nicht du) über das Ergebnis entscheidet. Wenn das Glücksspiel für dich ein relevantes Thema ist, erklärt dir feel-ok.ch, welche Tricks Anbieter nutzen, damit du mehr Geld ausgibst und wir laden dich ein, Chancen und Risiken deines Glücksspielverhaltens sachlich und gut informiert abzuwägen.

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Diese Artikel interessieren unsere Leser*innen: «Portraits», «Was sind Glücksspiele und wer darf sie anbieten?», «Die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen werden», «Glücksspiele im Internet» und «Lass dich nicht austricksen».

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Glücksspiel
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Glücksspiel im Internet spielen

Das Internet als virtuelle Welt mit unbegrenzten Möglichkeiten ist ein fruchtbarer Boden für Glücksspiele. Gefahren, Risiken und Tipps im Umgang mit Glücksspielen im Internet findest du hier.

Was ist speziell beim Glücksspiel im Internet?

Es birgt ein hohes Suchtpotenzial, weil:

  • es eine grosse Anzahl an Spielen und Einsatzmöglichkeiten gibt. Dies führt dazu, dass man schneller und mehr sowie auf verschiedenen Websites gleichzeitig spielt.
  • man kein Geld «sieht», da mit der Kreditkarte, TWINT oder Handyrechnung bezahlt wird.Das fühlt sich weniger nach 'echtem' Geld an, und man verliert schneller den Überblick über die Ausgaben.
  • man häufig alleine spielt und niemand einen stoppen kann.
  • man anonym ist.
  • man rund um die Uhr spielen kann, v.a. auch mit dem Smartphone und Tablets.
  • Bonusprogramme die Lust weiterzuspielen fördern.

Trotz Netzsperren, sind illegale Glückspiele im Internet zu finden. Diese werden nicht rechtlich kontrolliert. Wenn man einen Gewinn macht und dieser nicht ausbezahlt wird, kann man ihn nicht rechtlich einfordern. Die Gefahr «über's Ohr gehauen zu werden» ist auf diesen Seiten deshalb gross.

Apps und Spiele auf dem Smartphone

Es gibt viele Spiel-Apps und Games in den sozialen Medien, die sehr beliebt sind. Oft kannst du sie zunächst kostenlos spielen, musst aber bezahlen, wenn du schneller vorankommen oder besondere Extras erhalten möchtest.

In vielen Spielen gibt es auch Lootboxen oder Überraschungskisten: Du zahlst echtes Geld, weisst aber vorher nicht, was sich darin befindet. Das funktioniert ähnlich wie Glücksspiel: Du hoffst auf einen coolen Gewinn, bekommst aber oft nur Dinge, die kaum etwas bringen. Weil dadurch die Grenzen zwischen Gaming und Glücksspiel verschwimmen, ist hier besondere Vorsicht geboten.

Wenn für einen Onlinekauf eine klassische Kreditkarte erforderlich ist, muss diese in der Regel auf eine volljährige Person ab 18 Jahren ausgestellt sein. Viele Jugendliche können jedoch mit eigenen Prepaid- oder onlinefähigen Debitkarten bezahlen, teilweise werden auch die Zahlungsmittel der Eltern verwendet. Das kann natürlich verschiedenen Probleme verursachen, deshalb hier ein paar Tipps:

  • Bevor du etwas einkaufst oder spielst, denk kurz nach - möchte ich wirklich mein Taschengeld dafür ausgeben? Oder gibt es andere Dinge, die ich mir mit dem Geld leisten möchte?
  • Kaufe nie etwas ein, ohne dass deine Eltern dabei sind.
  • Speichere keine Kreditkarten-Daten.
  • Da das Geld nicht sichtbar ist, schreib dir auf, was dein Einkauf gekostet hat. So behältst du den Überblick und die Kontrolle.
  • Wenn du merkst, dass du viel mehr Geld ausgibst, als du eigentlich möchtest, findest du Hilfe auf Infoquest.

0800- und 090x-Nummer

Sei vorsichtig bei Mehrwertdienst-Nummern wie 090x und Premium-SMS: Wenn du dort anrufst oder eine SMS mit einem Keyword schickst, um bei einem Spiel mitzumachen oder etwas zu kaufen, kann das teuer werden. Die Kosten werden in der Schweiz meist zusätzlich zu deinem normalen Abo über die Handyrechnung verrechnet oder bei Prepaid direkt vom Guthaben abgezogen.

0800-Nummern sind kostenlos, während 0900-, 0901- und 0906-Nummern kostenpflichtig sind und hohe Zuschläge pro Minute oder pro Anruf verursachen können. Für Kinder und Jugendliche gibt es je nach Anbieter Sperren oder Altersbeschränkungen. Diese sind aber nicht überall gleich geregelt.

Und aufgepasst: Smartphone-Apps greifen ungefragt auf deine gespeicherten privaten Daten (Ortsbewegungen, Nutzerdaten, Adressdaten, gespeicherte Medien etc.) zu, wenn du diese nicht selbständig blockierst. Gehe dazu in die Einstellungen und sperre den Zugriff.

Patronat
Autor/-in
Nadia Rimann
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