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Wer mit Tabak reich wird, wie viel kostet es

Im Jahr 2013 haben Raucher/-innen mehr als 4 Milliarden Franken für Zigaretten ausgegeben. Den grössten Profit haben die Tabakkonzerne. Auch die Zwischenhändler, Werbeträger und der Staat profitieren von diesem Geld.

Wer reicht wird

Jahr 2013 haben die Schweizer/-innen rund 10'800'000'000 Zigaretten gekauft! Gekostet hat das die Raucher/-innen rund 4'322'000'000 (4.3 Milliarden) Franken! Wer hat das viel Geld eingesackt?

  • Den grössten Profit machen die Tabakkonzerne. Dass sich das Geschäft für sie lohnt, zeigt z.B. ihr grosser Aufwand für Werbung und Marketing.
  • Ein Teil des Gewinns aus dem Tabakverkauf geht an die Betreiber/-innen von Lebensmittelgeschäften, Restaurants, Kiosken usw.
  • Profitieren tun auch die Werbeträger/-innen.
  • Nicht zuletzt profitiert auch der Staat vom Tabakkonsum. 53% des Geldes aus dem Tabakverkauf geht an den Staat.

Wie viel kostet es

Die Kosten, die durch den Tabakkonsum entstehen, betragen rund 10 Milliarden Franken pro Jahr. So setzen sie sich zusammen:

  • Ärztliche Behandlung, Spital, Medikamente (1.2 Milliarden)
  • Verlorene Arbeitskraft, Invalidität und Tod (3.8 Milliarden)
  • Körperliche und seelische Leiden der Kranken und ihrer Familie (4.9 Milliarden, sog. immaterielle Kosten).

Die Kosten für das Passivrauchen sind nicht eingerechnet!

Fest steht, dass Rauchen mehr Kosten verursacht als Alkoholmissbrauch, illegale Drogen und Verkehrsunfälle zusammen! Zum Vergleich: Die Kosten, die durch Verkehrsunfälle entstehen, betragen 6.7 Milliarden. Und sie sind auch sehr hoch.

Raucher/-innen tragen diese Kosten zum grössten Teil selbst, da sie durch die Tabaksteuer, die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) und IV (Invalidenversicherung) mitfinanzieren. Gleichzeitig kommen sie dadurch, dass sie eine niedrige Lebenserwartung haben, weniger in Genuss von AHV-Zahlungen. Würde man aber die Kosten für das Passivrauchen dazu rechnen, wären die Raucher/-innen nicht in der Lage, alle Kosten selber zu tragen.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Tina Hofmann
Revisor/-in
Thomas Beutler