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Gewalt und Porno auf dem Handy / per Internet

Du machst dich strafbar, wenn du pornografische Bilder oder Filme an Kolleg/-innen weitergibst die noch nicht 16 Jahre alt sind oder sie ihnen zeigst. Und strafbar machst du dich auch, wenn du andere belästigst oder ihnen weh tust, das Ganze filmst und das Video mit dem Handy verbreitest. 

Viele Jugendliche wissen nicht, dass sie sich strafbar machen, wenn sie grausame Gewaltdarstellungen oder Pornografie an Minderjährige weitergeben oder zeigen. Dies gilt auch für Filme und Bilder, die man selber aufgenommen hat.

Wenn die Polizei feststellt, dass auf einem Handy eines Jugendlichen Filme oder Fotografien mit strafbarem Inhalt sind, benachrichtigt sie die Eltern. Ausserdem erstattet sie Anzeige an die Jugendanwaltschaft und stellt das Handy als Beweismaterial sicher. Besteht der Verdacht, dass die Bilder vom Internet herunter geladen oder per Internet oder Mail weitergeleitet wurden, kann auch der Computer sichergestellt werden - auch wenn er den Eltern gehört.

Cybermobbing (absichtliches Bedrohen, Beleidigen oder Belästigen via E-Mail, SMS, etc.) ist als Wort im Strafgesetzbuch nicht enthalten. Aber verschiedene Handlungen, die Cybermobbing eigentlich ausmachen, sind gesetzlich verboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Handlungen real oder im virtuellen Raum erfolgen: Das Opfer kann sich rechtlich wehren. Strafbar sind zum Beispiel: Ehrverletzung, Verleumdung, Beschimpfung, Verletzungen des Persönlichkeitsrechtes (z.B. das «Recht am eigenen Bild»), Drohung, Erpressung und Nötigung.

Patronat
Autor/-in
Regina Jakob