Praxisbeispiele

Inhalt

Auswerten und abrunden

Der Fall Lea und die damit verbundene Zusammenarbeit werden bilanziert, reflektiert und abgerundet. Lea beginnt die Therapie. An der Schule bleibt Frau Arnold Ansprechperson für Lea. Sie führt regelmässig Begleitgespräche.

Frau Arnold und der Klassenlehrer informieren die Schulleitung über die erfolgten Interventionen und Vereinbarungen mit Lea und ihren Eltern. Rückblickend reflektieren alle drei gemeinsam den Verlauf des F&F-Falles aus der Perspektive aller beteiligten Personen. Sie stellen fest, dass die Zusammenarbeit sehr positiv war.

Sie führen die positive Bilanz zurück auf F&F, das zunehmend hilfreiche Orientierung für alle vermittelt. Da ist einmal der Leitfaden mit den einzelnen Interventionsstufen, die Klarheit über die Verantwortlichkeiten von Klassen- und Fachlehrpersonen, von Schulsozialarbeit und Schulleitung, im Weiteren die Unterlagen zum Dokumentieren von Beobachtungen, der Leitfaden für Klärungs- und Vereinbarungsgespräche und nicht zuletzt die inzwischen eingespielten Kontakte zu den spezifischen Fach- und Beratungsstellen.

Die Abklärungen der Fachstelle haben ergeben, dass Lea in eine ambulante Therapie aufgenommen wird. Frau Arnold und der Klassenlehrer bleiben für Lea Ansprechpersonen. Frau Arnold geht einmal im Monat auf Lea zu und führt ein Begleitgespräch. Alle Lehrpersonen, die Lea unterrichten, werden von der Schulleitung, dem Klassenlehrer und der Kochlehrerin Frau Arnold über den bisherigen Verlauf und den Stand des F&F-Falles informiert.

Der nächste Erfahrungsbericht ist aus der Perspektive eines Jugendlichen geschildert. Es ist die Geschichte von Niels (14), der Tendenzen zur Game-Online-Sucht hat. Wie erlebt er die Unterstützung an seiner Schule? Hier sein Bericht...

Patronat
Autor/-in
Silvio Sgier