feel-ok.ch erklärt dir, wie Stress entsteht und wie du belastende Emotionen und Gedanken mit deiner Haltung, mit praktischen Tipps (u.a. im Bereich Schule und Familie) und mit Entspannungsübungen ausgleichen kannst.

Inhalte
Diese Artikel interessieren unsere Leser*innen: «Audiogeführte Entspannungsübung: Reise durch den Körper», «Gedanken, Gefühle, Körper und Verhalten», «Bist du gestresst? Warum? Und dann?», «Tipps gegen den Schulstress», «Schlafqualität verbessern», «Was Jugendliche tun, um sich besser zu fühlen», «Prüfungsvorbereitung», «Konflikte mit Kollegen*innen» sowie «Verstehen und verstanden werden».

feel-ok.ch erklärt dir, wie du grundsätzlich mehr Power gegen Stress erlangst, welche Ratschläge gegen Stresserlebnisse helfen, wie du dich entspannen kannst und wie du lernst, in verschiedenen Situationen «Nein zu sagen» (was gegen Stress wirksam ist). Stress kann die Schlafqualität beeinträchtigen. Trifft dies auf dich zu, können folgende Tipps für einen besseren Schlaf sorgen.

So hast du den Schulstress und den Prüfungsstress im Griff. Auch Probleme mit den Kollegen*innen lassen sich entschärfen. Hast du Streit mit deinen Eltern? Versuche auf dieser konstruktiven Weise mit ihnen zu reden.

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Besonders beliebt sind die Mini-Tests zu Stress, Stressrisiko, Nein sagen, Perfektionist sein und Prüfungsangst.

Stress besteht aus vielen Facetten, die sich in den unterschiedlichen Fragen und Antworten Jugendlicher in «Check Out» widerspiegeln.

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Falls es dir schlecht geht, du immer wieder unter Stress leidest, den Eindruck hast, kaum etwas läuft, so wie du es gerne hättest, helfen dir diese Anlaufstellen weiter.

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Sage auch mal Nein

Inhalt

Revanche

Wenn uns jemand einen Gefallen tut, fühlen wir uns verpflichtet, etwas zurück zu geben.

Auf dem Weg zur Schule wird David (16) von einem Jugendlichen gefragt, ob er fünf Franken zu Gunsten des Jahresfests des Vereines spenden will. Als David den Kopf schüttelt, versucht er ihm stattdessen einen Schokoriegeln für einen Franken zu verkaufen. David kauft gleich zwei davon, obwohl er gar keine Lust auf Schokolade hat.

Viele Menschen würden in dieser Situation wie David reagieren, das haben psychologische Experimente bewiesen.

Die Regeln der Revanche

Du kriegst eine Geburtstagskarte oder jemand tut dir einen Gefallen und lädt dich z.B. an ein Fest ein. Danach hast du das Gefühl, dich revanchieren zu müssen und schreibst eine Karte zurück, rsp. lädst die entsprechende Person das nächste Mal auch an dein Fest ein.

Warum reagieren wir auf ein Geschenk oder ein Entgegenkommen so leicht mit etwas Ähnlichem? Jemandem einen Gefallen zu tun, resp. etwas zurück zu geben, fühlt sich gut an.

Vielleicht existiert ein leichtes Unbehangen der gebenden Person gegenüber, man hat das Gefühl, in deren Schuld zu stehen, möchte einen Ausgleich schaffen.

Man will nicht als undankbar oder gar als Schmarotzer dastehen. Das Bedürfnis, vor anderen gut da zu stehen, geht manchmal so weit, dass man lieber einen ungleichen Tausch akzeptiert, als in einer unausgeglichenen Situation zu verharren.

Die Revanche ist im Grundsatz nichts Negatives. Alle Gesellschaften gründen auf Tauschregeln.

Revanche kann aber auch genutzt werden, um Leute zu manipulieren oder als "Verkaufsstrategie". So wie bei David: Der Jugendliche 'verzichtet' auf die fünf Franken und als Folge dieses Entgegenkommens fühlt sich David verpflichtet (das ist die Revanche), das nächste Angebot des Pfadfinders zu akzeptieren, also zwei Schokoriegeln.

Nein sagen bei Revanche

Verzichte auf Geschenke, Vergünstigungen und Gefälligkeiten, wenn du das Gefühl hast, eine Person ist nur grosszügig zu dir, weil sie eine Gegenleistung erwartet. Keiner kann dich zwingen, etwas anzunehmen. Ein Geschenk mit Gegenleistung ist kein Geschenk, sondern eine Strategie, um etwas von dir zu bekommen.

Wenn du nicht bereit bist zu geben, was die andere Person will, betrachte das Geschenk als was es ist: Ein Manöver, dich zu manipulieren. Wenn du das Ganze unter dieser Perspektive anschaust, ist es viel einfacher, Nein zu sagen und die unfaire Revanche zu vermeiden.

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