feel-ok.ch klärt dich über das Thema Vorurteile auf, damit du weisst, wie sie Lebensgeschichten beeinflussen, wie sie entstehen und wie man sie abbaut.

Diese Artikel interessieren unsere Leser*innen: «Ich und die anderen», «Ich bin nicht dumm, ich bin behindert», «Flüchtlinge, Hautfarbe, Religion», «In der Schweiz leben immer noch viele HIV-Positive», «Mann? Frau? Ich muss mich nicht für eine Seite entscheiden!».

Menschen wie du und ich erzählen, mit welchen Vorurteilen sie konfrontiert sind und welche Folgen diese Vorurteile für sie haben.

feel-ok.ch erläutert auch, was Vorurteile sind, warum wir sie haben, ob sie stimmen, wie man Vorurteile auf die Probe stellen und abbauen kann.

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Vorurteile können verletzten, verunsichern und ein Gefühl der Hilflosigkeit hinterlassen. Wenn du dich diskriminiert und ausgeschlossen fühlst oder nie ernst genommen wirst, bieten dir folgende Anlaufstellen Hilfe an:

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Peer-Berater*innen
Manchmal ist es einfacher, sich über die eigene Situation mit Gleichaltrigen auszutauschen. Oft haben sie ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennen zumindest das Problem.

Seelsorge.net
Wir helfen dir kostenlos, anonym, per E-Mail. Die psychologische Beratung von Seelsorge.net steht allen in der Schweiz wohnhaften Menschen offen – ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit und ohne missionarische Nebenabsichten.

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Vorurteile

Inhalt

Wenn man sich nicht willkommen fühlt

Wer häufig mit Vorurteilen und Diskriminierung konfrontiert wird, fühlt sich in der Gesellschaft nicht willkommen. Das ist schmerzhaft – und hinterlässt meistens Spuren...

Yassine Chikhaoui ist ein Fussballer aus Tunesien, der von 2007 bis 2015 für den FC Zürich spielte. Er ist bekennender Muslim. In einem Interview mit dem Tagesanzeiger spricht er darüber, welche Gefühle die erlebten Vorurteile in ihm ausgelöst haben.

Wenn man die gleichen Vorurteile immer wieder hört, fängt man auch als Betroffene*r an, sie für bare Münze zu nehmen. Das ist, wie wenn man einem Kind immer wieder sagt, dass es dumm sei. Irgendwann hat es die Botschaft verinnerlicht.

Es gibt dann drei typische Reaktionen:

  1. Man glaubt daran und gibt auf: „Ja, es stimmt, ich kann das nicht, ich bin zu dumm dafür!
  2. Man versucht, allen zu beweisen, dass man nicht dumm ist.
  3. Man findet die Gesellschaft dumm, die so etwas sagt.

In allen drei Fällen steckt man in der Falle: das Thema „Dummheit“ lässt einen nicht los!

Auch bei Migranten*innen, die ja mit vielen Vorurteilen konfrontiert sind, kann man diese drei Reaktionen beobachten:

  1. Einige geben auf und denken, dass sie hier keine Chance haben.
  2. Einige versuchen, schweizerischer als die Einheimischen zu werden.
  3. Und einige entwickeln eine Wut auf die Schweiz. Sie denken, dass sie eh nichts mehr zu verlieren haben. So kann Gewalt auch eine Reaktion auf Vorurteile sein.

Und das passiert so nicht nur bei Vorurteilen wegen der Herkunft und der Hautfarbe...

Patronat
Autor/-in
Andi Geu

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