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Vorsicht vor Internetfallen!

Bei dir sollten die Alarmglocken läuten, wenn eine Website oder ein Angebot bestimmte Besonderheiten aufweist. Sie helfen dir, Internetfallen zu erkennen. 

Wie erkennst du zweifelhafte Angebote im Internet?

  • Sie verwenden häufig wiederholt und unpassend die Wörter «gratis», «kostenlos», «for free», obwohl das Angebot keineswegs kostenlos ist.
  • Auf der Website ist kaum erkennbar, dass die betreffende Dienstleistung mit Kosten verbunden ist. Die Preisinformation ist sehr gut versteckt, z.B. am Ende der Website oder klein geschrieben am Ende von unendlich langen allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), welchen der Benutzer per Mausklick zustimmen muss.
  • Die Firma, die die Website betreibt oder das Angebot liefert, ist unbekannt oder per Postadresse nicht erreichbar.
  • Manche Angebote sind mit einem Wettbewerb, mit interessanten Preisen oder mit Testergebnissen verbunden. Um daran teilnehmen zu können, muss der Benutzer seine persönlichen Daten angeben. Und schon hat er sich gegen seinen Willen für kostenpflichtige Dienstleistungen verpflichtet.

Böse Überraschungen vermeiden.

So vermeidest du Stress und Ärger mit Internetfallen:

  • Stimme nicht zu, bevor du genau gelesen hast, worum es geht.
  • Prüfe genau, worauf du dich einlässt, bevor du persönliche Daten von dir preisgibst.
  • Ist der Anbieter bekannt? Hat er eine gültige Postadresse? Falls nicht, ist grösste Zurückhaltung empfohlen.
  • Hat der Anbieter eine Adresse in der Schweiz oder befindet sich diese im Ausland? Beachte, dass auch Anbieter, welche ihre Produkte auf einer Website mit einem ".ch" Domainnamen verkaufen, ihren Sitz im Ausland haben können. Überlege dir gut, ob du ein Produkt aus dem Ausland erwerben willst. Berücksichtige, dass beim Import von Waren, deren Verkaufspreis CHF 62.- übersteigen, Gebühren anfallen können. Entsprechende Informationen findest du auf der Website der eidgenössischen Zollverwaltung.
  • Zögere nicht, deine Eltern oder andere Vertrauenspersonen um Rat zu bitten, falls du unsicher bist, bevor du etwas kaufst oder deine persönlichen Daten weitergibst.

Unsere Tipps

In welchen Bereichen man sich in Acht nehmen muss, wie Missbräuche ablaufen und wie man sich verhalten sollte, erklärt die Broschüre «Vorsicht vor Internetfallen», welche das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und das Büro für Konsumentenfragen (BFK) gemeinsam herausgegeben haben.

Auf sehr anschauliche Weise klären dich die «Geschichten aus dem Internet», welche das BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) mit diversen Partnern erstellt hat, über die Gefahren im Internet auf.

Weitere Informationen zum Online-Shopping findest du auf der Website des Wegweisers Online-Shoping, den das SECO und das BFK zusammen mit verschiedenen Partnern erstellt haben. Je nach Fragestellung kannst du dich an die dort angegebene Behörde oder Organisation wenden. 

 
Patronat
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
Eidgenössisches Büro für Konsumentenfragen BFK
Autor/-in
Philippe Barman
Revisor/-in
Benno Maurer

RADIX · Kontakt · Partner: PHS - BEGES - ZHAW - SECO - BFKzischtig. Finanzierung: Ernst Göhner Stiftung

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