E | Beziehungsfähigkeit

Inhalt

E2 | Was wir an Dir schätzen

Ziel

Lernen die positiven Facetten anderer Menschen wahrzunehmen und zu kommunizieren, um Beziehungen zu pflegen, ev. um neue Freundschaften zu schliessen.

Einsatz

Einsatz
  • Für jede Überraschungsaufgabe wird mitgeteilt, ob ihre Durchführung «einfach», «mittel» oder «schwierig» ist. Der Schwierigkeitsgrad bezieht sich auf die Durchführung und nicht darauf, ob die Übung für die Teilnehmer*innen einfach oder schwierig ist.

    Sie erfahren, für welche Altersgruppe und für wie viele Jugendliche die Aufgabe geeignet ist (TN = Teilnehmende) und wie lang sie dauert.

    Unter «Einsatz» erfahren Sie zudem, welche Kompetenzen des Lehrplans 21 damit anvisiert werden, Sie können die Materialien herunterladen, die für diese Überraschungsaufgabe notwendig sind, Sie erfahren, wie viele Personen für diese Übung die Gruppenleitungsrolle übernehmen und Sie werden auf die Seite verwiesen, die beschreibt, welche Haltung wir im Rahmen von Abenteuerinsel empfehlen.

    | Einfach | Ab 10 J. | 6-20 TN | 10-20 min
  • Lehrplan 21: Personale und soziale Kompetenz
  • Materialien: Word-Dokument herunterladen | PDF-Dokument herunterladen | Für den Projektor | Schatzkarte
  • Beteiligte: Die Gruppe
  • Über Abenteuerinsel: Haltung | Für Schulen | Für die Jugendarbeit

PDF

Die PDF-Datei enthält 5 Zettel pro Seite, die Sie für die Übung drucken und dann mit einer Schere oder mit einer Schneidemaschine ausschneiden können.

Beschreibung

Sie bilden kleine Gruppen von je 2 Personen. Falls jemand allein wäre, wird eine 2-er-Gruppe mit einer dritten Person ergänzt.

Icon Idee
  • Was wir vermeiden möchten, ist, dass nur jene, die sich gut kennen, eine kleine Gruppe bilden oder dass jemand ausgeschlossen wird.
  • Deswegen setzen wir diese Technik um: Alle Anwesenden bilden eine Linie nach Alter absteigend: Falls z.B. der*die Älteste am 1. Januar 2010 zur Welt gekommen ist, platziert sich diese Person auf der Linie ganz links. Und falls der*die Jüngste am 31. Dezember 2010 geboren ist, findet diese Person ihren Platz auf der Linie ganz rechts. Und die anderen nach Alter absteigend dazwischen. Vielleicht müssen Sie am Anfang Hilfe bieten, bis allen Anwesenden die Logik der Reihenfolge klar ist.
  • Alternative: Die Jugendlichen können eine Reihenfolge nach Körpergrösse bilden (der Kleinste ganz links, die Grösste ganz rechts und die anderen dazwischen).
  • Nun können Sie die kleinen Gruppen bilden. z.B. wer ganz links ist, trifft sich mit der Person ganz rechts, die zweite Person ganz links mit der zweiten Person ganz rechts usw. Oder Sie bilden die Gruppen in absteigender Reihenfolge aufgrund vom Alter (oder von der Körpergrösse): Die ersten 2 ganz links bilden eine kleine Gruppe. Dann die nächsten 2 links bilden die nächste Gruppe usw.

Egal wie Sie vorgehen, das Ergebnis ist, dass Sie vor sich mehrere kleine 2er-Gruppen haben.

Wir empfehlen Ihnen nun auf «Projektor» zu klicken und den Auftrag zu erklären:

Icon Chat

«Jede*r für sich überlegt 2 Minuten, was er*sie an der anderen Person in eurer 2er-Gruppe schätzt, ohne dies zu kommunizieren. Das heisst: Die ersten paar Minuten herrscht Ruhe.

Sobald ich sage: ‘Ihr könnt euch austauschen’, geht jede*r von euch zu den anderen Kollegen*innen oder zu den Freunden*innen dieser Person, um zu fragen, was sie an ihr schätzen.

Am Ende schreibt jede*r von euch auf den eigenen Zettel die Antwort, die passt. So sieht der Zettel aus: Vorname der Person schreiben, und was man an ihr schätzt.»

Hier ein Beispiel:

Was wir an Dir schätzen...

Nun verteilen Sie die Zettel. Die Übung kann beginnen.

Wenn alle den eigenen Zettel ausgefüllt haben, werden diese vor der Gruppe vorgelesen.

Icon Finale Diskussion
  • Fragen Sie am Ende der Übung, wie die Jugendlichen diese Aktivität erlebt und was sie daraus gelernt haben.
  • Falls jemand Anregungen hat, wie man die Übung in Zukunft anders gestalten könnte, sind Tipps willkommen.

Alle bekommen am Ende der Übung 2 Punkte, weil sie mitgemacht haben.

Icon Idee
  • Am Ende der Übung besteht die Möglichkeit, die Zettel an der Wand aufzuhängen, um eine nachhaltig positive Wirkung zu erzielen.

Erfahrungen

Der Grund, warum wir die Übung mit der Option sich auszutauschen, erweitert haben, ist, dass es in einer Gruppe oft Menschen gibt, die zwar viel Zeit im gleichen Raum zusammen verbringen, aber kaum miteinander interagieren: Fremde in einer vertrauten Umgebung, so zu sagen. Das Risiko ist in diesem Fall gross, dass jemand den Zettel leer lässt, was beziehungsschädigend wäre.

Icon Gratulieren
  • Aufgrund des Austausches ist es stattdessen beinahe sicher, dass für jede Person positive Eigenschaften entdeckt und kommuniziert werden können.
  • Kommt noch dazu: Leute, die sich kaum kennen, erfahren gegenseitig, dass sie schöne Seiten haben. Und wer weiss: So könnte eine neue Freundschaft entstehen.

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Start


Ich bin, ich kann, ich sollte

Lebenskompetenzen im Gepräch. Mit diesen 5 Videoclips erleben Sie mit den Jugendlichen den normalen verrückten Alltag eines Heranwachsenden und leiten eine spannende Diskussion ein.

Selbstwahrnehmung

Die Jugendlichen wissen, wer sie sind, welche Stärken und Schwächen sie haben, was für sie gut oder schlecht ist und können erreichte Ziele als eigene Leistung bewerten.

Achtsamkeit

Die Jugendlichen erleben bewusst, was sie fühlen, was sie denken, was sie wahrnehmen und akzeptieren sich selbst und ihr Leben, so wie es ist.

Gefühlswahrnehmung

Die Jugendlichen wissen, wie sie sich fühlen, warum sie bestimmte Gefühle erleben und wie sie ihre Gefühle mit verschiedenen Begriffen nennen können.

Beziehungsfähigkeit

Die Jugendlichen können gut mit den Kollegen*innen zusammenarbeiten, eigene Anliegen kommunizieren und die Bedürfnisse anderer Menschen ernst nehmen. Sie können zudem Freundschaften schliessen, pflegen, beenden sowie Wünsche von anderen ablehnen.

Kritisches Denken

Die Jugendlichen sind sich bewusst, dass verfälschte, unkorrekte, ungenaue oder falsch interpretierte Inhalte zirkulieren. Sie wissen, wie man sie erkennt und wie man damit umgehen kann.

Selbstkritisches Denken

Die Jugendlichen sind bereit, eine Meinung oder eine Überzeugung zu revidieren, wenn sie neue Erkenntnisse gewinnen, die dagegensprechen. Sie sind auch bereit, ihre Grenzen zu erkennen, um Selbstüberschätzung zu vermeiden.

Stressbewältigung

Die Jugendlichen merken, ob sie gestresst sind und kennen problemlöseorientierte / emotionsregulierende Strategien, um damit umzugehen.

Entscheidungen treffen

Die Jugendlichen sind bereit und fähig, Entscheidungen zu treffen (auch unter Druck), Vor- und Nachteile für sich und für andere abzuwägen und die Handlung danach auszuführen.
Schweiz
Kanton wechseln: AG · BL · BS · BE · GL · GR · LU · SH · SO · SG · TG · ZG · ZH

Fokus

Arbeitsblatt

Essstörungen

Arbeitsblatt

Anorexie, Bulimie oder Binge Eating erkennen und Hilfe suchen.

Arbeitsblatt

Mobbing

Arbeitsblatt

Wie kann man sich gegen Mobbing wehren?

Schweiz
Kanton wechseln: AG · BL · BS · BE · GL · GR · LU · SH · SO · SG · TG · ZG · ZH

Fokus

Arbeitsblatt

Alkohol - Die wichtigsten Fragen

Arbeitsblatt

In welchen Situationen ist es gefährlich oder unvernünftig, Alkohol zu trinken?

Arbeitsblatt

Body Mass Index

Arbeitsblatt

Zu leicht? Zu schwer? Oder doch richtig?